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Gegensätze ziehen sich an...

...und wenn nicht, müssen wir gemeinsam daran arbeiten.

Zweipoligkeit - Hindernis oder Chance?

Südlohn und Oeding - sind wir gemeinsam aktiv?

Aus meiner Sicht sind die beiden Ortsteile und deren Menschen in den letzten Jahrzehnten in vielen Bereichen wirklich zusammengewachsen. Die frühere gelebte Konkurrenz ist in eine enge Verbindung und Gemeinsamkeit gemündet. Dies muss von Politik und Verwaltung weiter unterstützt werden.

Klar dürfte jedem sein, dass diese Doppelpoligkeit im Zusammenleben mit mehr Aufwand und auch Problemen behaftet ist. Das darf aber nicht dazu führen, dass über ein vernünftiges Maß hinaus Einrichtungen immer in beiden Orten vorgehalten werden müssen. Hier hat sich zurückliegend gezeigt, dass eine Kommunikation auf Augenhöhe mit allen Beteiligten zu vernünftigen Lösungen und Kompromissen führt.

Konkretes Beispiel ist hier für mich die gemeinsame Nutzung des Kunstrasenplatzes in Südlohn durch die beiden großen Sportvereine SC Südlohn und FC Oeding. Solche Ansätze gilt es weiter zu verfolgen. Äußerst hilfreich war hier auch, dass die Gemeinde das Ziel eines Gemeindesportverbandes als Dachorganisation für alle Vereine mit Sportangeboten nie aus den Augen verloren hat. Eine solche Institution führt zu einem besserem und intensiveren Austausch über alle sportlichen Belange, Fördermöglichkeiten und Wünsche und natürlich auch über bestehende Probleme. Aus meiner Fachbereichsleitung bin ich hier bereits seit Jahren aktiv und würde dies als Bürgermeister gerne weiter forcieren.

#gemeinsam aktiv... - was passt besser zu einer Gemeinde, die für alle Generationen passende Sport-,  Bewegungs- und Aufenthaltsangebote anbieten möchte und kann.

Schlingeweg als verbindendes Element

Die Schlinge fließt bekanntlich durch beide Ortsteile und wird auch von externen Betrachtern als verbindendes Element gesehen.

Leider ist sie aber nur ein Flüsschen, den man zu Fuß oder per Fahrrad nur sporadisch erleben kann. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich hier eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität an der Schlinge und als eher langfristiges Ziel einen möglichst durchgehenden Weg. Dies ist mit Blick z.B. auf die Grundstücksituation auf den ersten Blick eher schwierig, punktuell aber vielleicht möglich.
Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert, auch wenn es von der Planung bis zur Realisierung einen langen Atem erfordert. Schöne Beispiele mit einer ernormen Erhöhung der Attraktivität und Qualität eines Ortes gibt es in vielen Kommunen. Zudem bietet sich auch die Möglichkeit, aktiven Umwelt- und Hochwasserschutz zu kombinieren.

Ein schönes Beipiel ist in Billerbeck im Umfeld der Berkelquelle zu finden.