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Ziele:

In den kommenden Jahren stehen Mammutaufgaben an. Das wird gerade mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie kein leichter Job, betrachtet man die wirtschaftlichen Auswirkungen gerade auf die Kommunen. Nach den aktuellen Zahlen aus der Steuerschätzung müssen allein die Kommunen in NRW Einbußen von mehr als sieben Milliarden Euro verkraften.

Hier sind Land und Bund gefordert, den Kommunen eine verlässliche und dauerhafte Finanzausstattung zu gewähren. Dies nicht nur zu Krisenzeiten. Ein kommunaler Rettungsschirm ist daher ohne Parteigeplänkel und ausufernden Länderinteressen aus meiner Sicht dringend notwendig. Dies sollte eigentlich Konsens aller Beteiligten sein, die sich auf kommunaler Ebene engagieren.

In den Kommunen findet die hauptsächliche Arbeit für den Bürger statt. Diese sind die ersten Anlaufstellen für viele Anliegen. Es reicht hier nicht, deren Bedeutung für das Gemeinwesen dauerhaft zu betonen. Hier müssen Taten -auch in Euro- folgen.

Die vor uns liegenden Aufgaben erfordern eine erfahrene Führungskraft. Ab dem Beginn der neuen Legislaturperiode zum 01.11.2020 besteht für den künftigen Bürgermeister keine große "Karenzzeit". Die Arbeit muss im vollem Galopp übernommen werden und das Tempo nicht gehalten sondern gesteigert werden. Das muss jeder Bewerberin oder jedem Bewerber um das Bürgermeisteramt sonnenklar sein. Es bleibt kein Raum für "Geschwafel".

Es ist bereits jetzt erforderlich, die aktuellen Anforderungen aus allen Bereichen aufzunehmen, zu werten und nach Prioritäten abzuarbeiten. Das gilt sowohl für die Finanzen der Gemeinde Südlohn als auch für alle laufenden und geplanten Projekte in beiden Ortsteilen bis hin zu strategischen und personellen Ausrichtung der Gemeindeverwaltung.

Auch politische Ziele werden sich demnach noch stärker an einer geänderten Realität orientieren müssen. Es wird ein Umdenken erforderlich, in dem aber durchaus Chancen für das Gemeinwesen stecken.

 

Verwaltungs- und Gestaltungsauftrag

Die Aufgaben einer Bürgermeisterin/eines Bürgermeisters werden aus meiner Sicht oft nicht so wahrgenommen, wie es eigentlich erforderlich ist. Vielleicht ist hier auf allen Ebenen auch die Distanz zwischen Politik und Verwaltung und der Gesellschaft bzw. den Bürgerinnen und Bürgern zu groß geworden.

Politik und Verwaltung vor Ort muss "anfassbar" und nachvollziehbar sein. Hier haben wir -glaube ich- alle einen gewissen Nachholbedarf.

Klarer Auftrag an das Bürgermeisteramt ist es, die Lebensbedigungen vor Ort positiv zu gestalten. Hierzu müssen die lokalen und regionalen Akteure gestärkt werden. Nur ein gemeinsames Auftreten von Rat, Verwaltung und Bürgerschaft wird zu einer nachhaltigen Entwicklung der beiden Ortsteile führen.

Diesen Auftrag traue ich mir gerade aus meiner langjährigen Berufserfahrung zu.

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